JAHRE SPÄTER, GLEICHE ZEIT

Komödie mit Musik von Bernard Slade
mit Margot Maria Paar und Alfred Pfeifer

Regie: Alfred Pfeifer
(Volkstheater Wien, Burgtheater, Schauspielhaus Zürich, in Salzburg dem Publikum bekannt als Ernie und Blake aus der Komödie "Getrennte Betten")

Regieassistenz: Anna Maria Paumgartner
Musik: Martin Fuchsberger
Bühne: Wolfgang Heidelmeyer
Foto: Andreas Hechenberger

Premiere: Do 4. März 2010 um 20 Uhr im Kleinen Theater Salzburg, karten@kleinestheater.at
Wiederaufnahme:
Vorstellungen 2010 und 2011 im Kleinen Theater Salzburg
Am 26. 3. 2011 um 20 Uhr im Kleinen Theater Salzburg
sowie am 23. 9. 2011 in Hallein im Theater Objekt um 19.30, Tel: 0645 80882
Am 27. 1. 2012 im Jakobisaal St. JakobThurn, um 19.30,
Kartentel: 0662 63202010, email: h.reithmayer@kulturzentrum-st.jakob.at
sowie am 9. 2. 2012 in Wels, im Kornspeicher, Freiung 15, um 19.30,
Kartentel: 07242/235-7030, email: kb@wels.gv.at

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Der kanadische Dramatiker und Schauspieler Bernard Slade landete mit "Nächstes Jahr, gleiche Zeit", einer turbulenten Komödie um ein außergewöhnliches Liebespaar im Wandel der Jahre, weltweit einen echten Theaterhit. Hollywood drehte sogar einen Film darüber mit Ellen Burstyn. Doris und George sind glücklich verheiratet, allerdings nicht miteinander. Seit 25 Jahren pflegen sie ein den Alltag belebendes außereheliches Verhältnis. Einmal im Jahr treffen sie sich zur gleichen Zeit im gleichen Hotel. Aus einem spontanen Seitensprung hat sich über all die Jahre eine besondere Liebesbeziehung entwickelt. Die Fortsetzungsgeschichte "Jahre später, gleiche Zeit" beginnt im Jahre 1976, als Doris und George sozusagen ihre "Silberhochzeit" feiern. An dem geringfügig beschäftigten Liebespaar ist die Zeit nicht spurlos vorübergegangen. Beinahe ehelich anmutende Unsitten und Vertrautheiten haben sich in ihre Beziehung eingeschlichen, und auf einmal spielen Hörapparate, Abhörwanzen, Babys, Freundinnen, Kinder und Enkel eine Rolle. Das Publikum lebt, leidet und lacht mit Doris und George mit und nimmt Anteil an ihrer berührenden Weiterentwicklung. Werden die beiden am Ende vielleicht doch noch...? Stammgäste des Kleines Theaters werden sich vielleicht noch an die Aufführung von "Nächstes Jahr, gleiche Zeit" vor 12 Jahren erinnern. Es ist allerdings keineswegs Voraussetzung, dieses Stück zu kennen, um die Handlung von “Jahre später, gleiche Zeit” zu verstehen. “Jahre später, gleiche Zeit” steht seinem Erstlingserfolg an nichts nach und beeindruckt auch in diesem Stück durch geschliffene Dialoge, Pointenreichtum und subtilen Witz.
Kritiken:
Salzburger Monat: "Als grandios bewährtes Bühnenpaar liefern sich Margot Maria Paar und Alfred Pfeifer einen pointenreichen verbalen Schlagabtausch in der turbulenten Beziehungskomödie mit Musik."

DrehPunktKultur:" ..sehr unterhaltsam"

Dorfzeitung: "Jahre später gleiche Zeit ist ein gekonnt konstruiertes Lustspiel mit großem Wortwitz und voller Lebensweisheiten. Das Publikum darf teilhaben an diversen, so richtig aus dem Leben gegriffenen kleinen und großen Katastrophen. Die Pointen sind wohlgesetzt und zielen auf die Wehwehchen des Älterwerdens sowie die offenbar nicht zu tilgende Eitelkeit der Menschen. Auch das Thema Tod wird nicht ausgeklammert, aber so präsent dass der heiter Grundton des Abends nicht gestört wird. Überzeugend Alfred Pfeifer als in die Jahre gekommener Hypochonder, der Angst vor dem Alter hat. Margot Maria Paar, als seine etwas neurotische aber immer agile Partnerin, schafft es - wie viele Frauen -, dem Alter ein Schnippchen zu schlagen, perfektes Make up und tolle Kostüme helfen dabei. Viel Applaus für zwei bravouröse Einzelleistungen. Das Zweipersonenstück ist wie geschaffen für die intime Atmosphäre des Kleinen Theaters. Die Bühne (Wolfgang Heidelmeyer) ein gemütliches Hotelzimmer mit einem großen Doppelbett, in dem die Probleme diesmal nicht gelöst werden können. Ein vergnüglicher Abend mit verständnisvollen Lachern und verdächtigem Gekicher im Publikum, der Wiedererkennungseffekt war wohl groß".
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