Sechs Tanzstunden in sechs Wochen
von Richard Alfieri

Eine Komödie mit Tanz und Musik

Es spielen Brigitte Quadlbauer und Leo Braune

Regie: Margot Maria Paar
Dank an: Tanzschule Seifert
Choreographie: Jan Oechler

Premiere:
Samstag 3. Nov. 2007 im Kleinen Theater Salzburg um 20 Uhr. Kartentel.: 0662/872154 und ÖTicket 0662/843711 sowie karten@kleinestheater.at



DAS LEBEN ALS TANZ
"Sechs Tanzstunden in sechs Wochen", so nennt sich die Agentur, bei der Lily Harrison einen Tanzlehrer "mietet." Doch die ältere wohlhabende Dame rechnet nicht mit dem hitzköpfigen, schlagfertigen Michael. Zwischen den beiden kracht es schon bei der Begrüßung. Aber ihre emotionsgeladenen Konfrontationen werden für beide zu einem Weg, um ihre Einsamkeit zu durchbrechen. Bei Walzer und Foxtrott kommen sich die beiden Außenseiter dennoch näher und finden einen eigenwilligen Rhytmus, ihre Lebenserfahrungen und -Enttäuschungen Schritt für Schritt offen zu legen. Was sich Lily und Michael sonst nicht sagen können, bei Tango, Swing und Cha Cha Cha kommt es in humorvoller und berührender Weise zum Ausdruck. Wenn die letzten Lebenslügen über Bord geworfen sind, ist Raum für etwas das man als eine der ungewöhnlichsten Liebesbeziehungen bezeichnen kann und die Entdeckung des charmantesten Tanzpaares seit Ginger Rogers und Fred Astaire.
Der amerikanische Autor Richard Alfieri studierte in Yale und begann seine Theaterkarriere in New York. Er hat Theaterstücke und Drehbücher geschrieben die mehrfach ausgezeichnet wurden, unter anderem mit dem Writer`s Guid Award. Der Film "A Frriendship in Vienna", für den er das Drechbuch schrieb und den er auch produzierte, erhielt den großen Preis des New York Film und Television Festivals. "Sechs Tanzstunden in sechs Wochen" ist Alfieris zweites Theaterstück und wurde 2001 in Los Angeles uraufgefühhrt. Die deutschsprachige Erstaufführung fand 2003 in Berlin statt. Viele Bühnen in Deutschland haben es seitdem mit großem Erfolg gespielt.

Leo Braune:
Nach seiner Ausbildung am Max Reinhardt-Seminar in Wien, war sein erstes Engagement am Salzburger Landestheater. Als gelähmter Patient im Schauspiel „Ist das nicht mein Leben“ erzielte er nicht nur beim Salzburger Publikum großen Beifall auch Gerhard Klingenberg, Regisseur und ehemaliger Burgtheaterdirektor wurde auf ihn aufmerksam und holte ihn nach Düsseldorf und Köln für die Rolle des Dr. Jura in Hermann Bahrs Lustspiel „Das Konzert“. Darauf folgten Gastspiele in Hamburg, Bonn, Stuttgart, Berlin, Frankfurt und Hannover. Zuletzt stellte er auch seine gesanglichen und tänzerischen Fähigkeiten als Yves Montand in Pam Gems Musical „Piaf“ anläßlich einer Tournee durch ganz Deutschland unter Beweis. In Österreich ist er hauptsächlich als Protagonist des Salzburger Straßentheaters präsent. Unter der Regie von Klaus Gmeiner brillierte er als „Bluntschli“ in Shaws „Helden“, war Lord Bollingbroke in Scribe’s „Das Glas Wasser“ und der Schnoferl in Nestroys „Mädl aus der Vorstadt“.

Brigitte Quadlbauer:
Brigitte Quadlbauer, geboren in Steyr/OÖ, lebt in Wien und Salzburg. Schauspiel-Ausbildung am Mozarteum in Salzburg, Engagements in Deutschland (Staatstheater Saarbrücken, Staatstheater Oldenburg), am Grazer Schauspielhaus, Burg- und Volkstheater Wien, Salzburger Landestheater, Stadttheater St. Pölten, Theater der Jugend etc. Wichtigste Rollen: Margarete in "Faust 1 & 2", Minna von Barnhelm, Königin Gertrud in "Hamlet", Stella in "Stella", Sie in "Kindsmord", Buhlschaft in "Jedermann", Martha in "Wer hat Angst vor Virgina Woolf", Anna Freud in "Der Besucher", Stephanie in "Kaktusblüte", Mrs. Peachum in "Dreigroschenoper", u. a. Film- und TV-Rollen, Hörspiele, CDs (Medes. Ariadne auf Naxos, Nestroy), Lesungen und Chansonabende (u.a. im Literaturhaus Salzburg).

"Eine tiefsinnige und sprachlich fein geschliffene Komödie vom Besten, was der Boulevard zu bieten hat," so beschreibt Reinhard Kriechbaum in Drehpunkt Kultur die neue Produktion des Theaters Laetitia, “Sechs Tanzstunden in sechs Wochen” von Richard Alfieri. Leo Braune und Brigitte Quadlbauer, ein hinreißend-verqueres Paar, so Kriechbaum, spielen und tanzen sich in die Herzen der Zuschauer.

In der Regie von Margot Maria Paar kommt gut heraus wie groß der Druck der Einsamkeit und die Sehnsucht nach ernsthaftem Gespräch sind und die beiden Bühnenfiguren gerade das nicht zulassen wollen.

Rechte: Rowohlt Verlag