Späte Gegend

von Lida Winiewicz

Regie: Margot Maria Paar
Bäuerin: Margit Lindbichler
Städterin: Margot Maria Paar

Dauer des Stücks: 90 Minuten

"Späte Gegend, so sagt man dort wo ich her bin, weil alles später reift..."(Bäuerin)
"Meine Mitschülerin Trude Schulz war im Besitz des großen Ariernachweises, 16 Stück Ur- Urgroßeltern - und mächtig stolz drauf."(Städterin)

 

Ein Stück österreichischer Zeitgeschichte von aus der Sicht von zwei Frauen, die ihr Leben in schwierigen Zeiten mit Humor und Courage gemeistert haben. In dem Stück verflechten sich in einem scheinbar zufälligen Gespräch zwei unterschiedliche Lebens- schicksale. Mit viel Feingefühl nähern sich die Bäuerin und die Städterin einander an, und in ihren Alltagserfahrungen wird ein Stück österreichischer Geschichte lebendig. Die Lebensprotokolle dieser beiden Frauen schlagen eine Brücke zwischen Stadt und Landleben, und zwischen den Generationen.
Kritiken:
Salzburger Nachrichten:
"Beide Frauen bewegten sich entlang menschlicher Grenzen. Lindbichler und Paar setzten die Figuren sensibel und gekonnt in Szene."
 
Salzburger Volkszeitung:
"Späte Gegend wird zur tiefgründigen Schicksalsdarstellung, bei der auch der Humor nicht fehlt."
 
Oberösterr. Nachrichten:
"Lindbichler und Paar brillieren in einer einfühlsamen Inszenierung, die dem Zuschauer ein Stück der jüngeren Geschichte Österreichs aus der Perspektive zweier Frauen vergegenwärtigt."
 
Tiroler Tageszeitung:
"Es geht um feine Zwischentöne. Das Faszinierende an der Inszenierung ist die Art und Weise, wie sie mit äußerst sparsamen Mitteln den Zuschauer in ihren Bann zieht."